Prozess in der Nordkirche

Schritte zum Gesamtkonzept

Interkulturelle Öffnung ist ein Prozess. Unsere Kirche bringt ihn mit einem Bündel an Maßnahmen und Aktionen ins Rollen - von einem Grundsatzpapier über die Bildung von Qualitätszirkeln bis zur Erstellung eines Gesamtkonzepts.

Hier skizzieren wir den Weg: Vom Start im Jahr 2017 bis zur Abschlusskonferenz und einem Gesamtkonzept, das 2020 vorliegt.

Grundsatzpapier zur Interkulturellen Öffnung

2017 beschließt die Erste Kirchenleitung ein Grundsatzpapier, um in der Nordkirche einen längerfristigen Prozess zur Interkulturellen Öffnung anzuschieben. Dieses Grundsatzpapier berücksichtigt Erfahrungen und Erkenntnisse rund um das Thema, das in unserer Kirche in den vergangenen Jahren an unterschiedlichen Orten eine zunehmend größere Rolle spielt.

Im Verlauf des Prozesses sollen die unterschiedlichen Aspekte und Beobachtungen gebündelt werden, um ein Gesamtkonzept für die interkulturelle Arbeit entwickeln zu können.

Grundsatzpapier der Kirchenleitung zur Interkulturellen Öffnung

Prozessdesign

Befragung zu Maßnahmen in der Nordkirche

Im Frühjahr 2018 werden Kirchengemeinden, Kirchenkreise mit ihren Diensten und Werken sowie landeskirchliche Einrichtungen befragt: Gibt es bei Ihnen schon Projekte zur Interkulturellen Öffnung? Wie setzen Sie diese um? Und wünschen Sie sich noch Unterstützung?

In der Auswertung zeigt sich, dass es schon viele Maßnahmen gibt, wie zum Beispiel Tauf- und Glaubenskurse sowie Kirchenführer in unterschiedlichen Sprachen. Rund die Hälfte der Befragten wünscht sich noch mehr Unterstützung bei ihrer interkulturellen Arbeit.

Ergebnisse der Umfrage

Zukunftskonferenz

Im August 2018 nehmen 150 Hauptamtliche und ehrenamtlich Engagierte an der „Zukunftskonferenz zur Interkulturelle Öffnung in der Nordkirche“ teil. 

Es gibt unter anderem Workshops zu Themenfeldern, die für die Interkulturelle Öffnung erweitert oder neu gedacht werden sollen: Gottesdienst und Musik, Theologie und Ökumene, Bildung und Diakonie, Seelsorge und Sprache, Leitung und Kommunikation sowie Kirchengemeinden und Gemeinden anderer Sprache und Herkunft (GasH).

Vernetzung in den Workshops

In diesen Workshops vernetzen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum einen, zum anderen erarbeiten sie, für welche Bereiche Qualitätszirkel (Arbeitsgruppen) für die vertiefte Weiterarbeit gegründet werden sollen.

Kick-Off mit Gründung von Qualitätszirkeln

Im Januar 2019 finden sich auf einem „Kick-Off“ neun Qualitätszirkel zu den folgenden Themen zusammen:

  • Dialog auf Augenhöhe
  • Interkulturelle Öffnung und Gottesdienst
  • Theologie und Ökumene
  • Bildung
  • Kultursensible Seelsorge
  • Kultursensible Kommunikation
  • Recht und Ressourcen
  • Dialog mit anderen
  • Rassismuskritische Perspektiven

Diese treffen sich regelmäßig und erarbeiten über einen Zeitraum von zwei Jahren Ideen, Formate und Lösungsvorschläge für den Prozess der Interkulturellen Öffnung.

Dokumentation der „Kick-Off“-Veranstaltung

Abschlusskonferenz

Im September 2020 werden die Ergebnisse aus den Qualitätszirkeln auf einer Abschlusskonferenz vorgestellt. Die Ergebnisse sind ein wichtiger Bestandteil für das Gesamtkonzept zur Interkulturellen Öffnung, das die Kirchenleitung Ende 2020 erarbeiten will.